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Gästedaten und Stammgäste

Wer über ein Portal bucht, ist zuerst Kunde des Portals. Mit eigenen Gästedaten und sauberer Einwilligung wird aus einem Gast ein Stammgast, der beim nächsten Mal direkt bucht.

Kugelschreiber auf türkisem Hintergrund

Kurz beantwortet

Gästedaten sind Name, Kontakt, Aufenthalte und Vorlieben Ihrer Gäste, gespeichert in Ihrem eigenen System statt nur auf einer Buchungsplattform. HOHEIT sorgt dafür, dass Direktbuchungen vollständig in Ihrem PMS oder Channel-Manager landen, Einwilligungen für Newsletter dokumentiert sind und Stammgäste gezielt zur nächsten Direktbuchung eingeladen werden können, im Rahmen der DSGVO.

Für Hotels

Sie wissen, wer wiederkommt, und können Stammgästen Vorteile anbieten, ohne dass ein Portal mitverdient.

Für Gastgeber mit Ferienwohnungen

Ihre besten Gäste bekommen im Herbst eine persönliche Nachricht für den nächsten Sommer, direkt von Ihnen.

Warum eigene Daten zählen

Bei Buchungen über Plattformen gehört die Beziehung zum Gast zunächst der Plattform. Kontaktdaten sind oft nur eingeschränkt oder als Weiterleitungsadresse verfügbar, und Werbung an diese Gäste ist nicht ohne Weiteres erlaubt. Seit der EU-Verordnung über Kurzzeitvermietung fließen Buchungsdaten außerdem zunehmend an Behörden. Hintergründe im Artikel Kurzzeitvermietung: EU-Verordnung 2026.

Was wir einrichten

  • Vollständige Direktbuchungen

    alle Gästedaten im führenden System, nicht in einer Tabelle nebenher.

  • Einwilligungen

    Häkchen für Newsletter mit Zeitstempel und Double-Opt-in.

  • Stammgast-Merkmale

    Anzahl Aufenthalte, bevorzugte Einheit, Anlass.

  • Einladungen

    saisonale Nachricht an Stammgäste mit Link zur Direktbuchung.

  • Löschfristen

    Daten werden gelöscht, wenn der Zweck entfällt.

Wohnhaus mit vielen Balkonen, Ausschnitt der Fassade
Hand hält einen Schlüssel an einer Wohnungstür

Was eine gute Einladung enthält

  • Persönliche Anrede

    und ein Bezug zum letzten Aufenthalt, etwa die Wohnung oder die Jahreszeit.

  • Ein konkreter Anlass

    freie Termine im nächsten Sommer, ein neues Zimmer, ein Angebot für Stammgäste.

  • Ein klarer Link

    zur Direktbuchung mit dem passenden Zeitraum.

  • Abmeldung

    mit einem Klick.

Was sich nicht ändert

Meldepflichten, Ortstaxe und Aufbewahrungsfristen gelten unabhängig davon, über welchen Kanal gebucht wurde. Eigene Gästedaten ersetzen diese Pflichten nicht, sie machen die Abwicklung aber einfacher, weil alle Buchungen im selben System liegen.

Grenzen

Gäste, die über eine Plattform gebucht haben, dürfen Sie nicht ohne Weiteres werblich anschreiben. Was erlaubt ist, hängt von Einwilligung und Art der Nachricht ab. Wir bauen die technischen Wege, die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls ersetzt das nicht. Die Daten kommen über die Channel-Manager-Anbindung, die Einladung führt auf Ihre Direktbuchungs-Website.

Häufige Fragen

Brauchen wir ein eigenes CRM?

Für die meisten Häuser reicht das PMS oder der Channel-Manager mit sauberer Pflege. Ein eigenes CRM lohnt sich erst bei vielen Stammgästen und regelmäßigen Kampagnen.

Dürfen wir Airbnb-Gästen einen Newsletter schicken?

Nur mit ausdrücklicher Einwilligung. Die Plattformen haben zusätzlich eigene Regeln zur Kommunikation außerhalb der Plattform.

Wie oft sollten Stammgäste Post bekommen?

Selten und mit Anlass, etwa ein- bis zweimal im Jahr zur Planung der nächsten Saison. Häufigere Nachrichten führen schnell zu Abmeldungen.

Wie lange dürfen wir Gästedaten speichern?

So lange, wie der Zweck besteht und gesetzliche Aufbewahrungsfristen es verlangen. Für Newsletter gilt die Einwilligung bis zum Widerruf. Die konkreten Fristen legen Sie mit Ihrer Datenschutzberatung fest.

Können wir Gästedaten aus Excel übernehmen?

Ja, sofern eine gültige Rechtsgrundlage für die Nutzung besteht. Kontakte ohne Einwilligung übernehmen wir nicht in den Newsletter.

Wissen zu diesem Thema

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Airbnb-Gebühren für Gastgeber: 3 oder 15,5 Prozent?

Airbnb kennt zwei Gebührenmodelle. Welches für Sie gilt, hängt davon ab, ob Sie eine Verwaltungssoftware wie einen Channel-Manager nutzen. Was das für Ihre Rechnung bedeutet.

Nächster Schritt

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