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Airbnb-Gebühren für Gastgeber: 3 oder 15,5 Prozent?

Website mit Smoobu-AnbindungHOHEIT Redaktion, 2 Minuten Lesezeit

Hand hält einen Schlüssel an einer Wohnungstür

Kurz beantwortet

Airbnb berechnet Gastgebern entweder eine geteilte Gebühr, bei der die meisten Gastgeber 3 Prozent zahlen und Gäste eine eigene Servicegebühr, oder eine reine Gastgebergebühr, die für die meisten Gastgeber 15,5 Prozent beträgt. Die reine Gastgebergebühr ist laut Airbnb unter anderem für Hotels, Serviced Apartments und Gastgeber vorgeschrieben, die eine Software zur Unterkunftsverwaltung verwenden. Wer mehrere Einheiten mit einem Channel-Manager betreut, zahlt deshalb meist 15,5 Prozent.

Das Wichtigste in Kürze

  • Geteilte Gebühr: Die meisten Gastgeber zahlen 3 Prozent, der Gast zahlt zusätzlich eine Servicegebühr.
  • Reine Gastgebergebühr: Die meisten Gastgeber zahlen 15,5 Prozent, andere typischerweise 14 bis 16 Prozent. Der Gast zahlt keine eigene Servicegebühr.
  • Die reine Gastgebergebühr ist Pflicht für Hotels und Serviced Apartments, für Gastgeber mit Verwaltungssoftware und in bestimmten Ländern.
  • Wer mit Smoobu, Lodgify oder einem anderen Channel-Manager arbeitet, fällt damit in der Regel unter das 15,5-Prozent-Modell.

Zwei Modelle, eine Frage

Bei der geteilten Gebühr sieht Ihre Abrechnung harmlos aus: 3 Prozent. Der Gast zahlt aber on top eine Servicegebühr an Airbnb. Für ihn wird Ihre Wohnung dadurch teurer als der Preis, den Sie festgelegt haben. Bei der reinen Gastgebergebühr sieht der Gast Ihren Preis ohne Aufschlag, dafür zieht Airbnb bei Ihnen 15,5 Prozent ab.

In beiden Fällen gilt: Zwischen dem, was der Gast bezahlt, und dem, was bei Ihnen ankommt, liegt ein spürbarer Betrag. Die entscheidende Frage ist, wie viele dieser Buchungen auch direkt zu Ihnen kämen.

Warum Channel-Manager-Nutzer 15,5 Prozent zahlen

Laut Airbnb ist die reine Gastgebergebühr unter anderem für Gastgeber vorgeschrieben, die eine Software zur Unterkunftsverwaltung nutzen. Das betrifft fast alle Vermieter mit mehreren Einheiten, denn ohne Channel-Manager lassen sich Airbnb, Booking.com und weitere Kanäle kaum überbuchungssicher betreiben. Prüfen Sie in Ihrem Airbnb-Konto unter den Einstellungen für Zahlungen, welches Modell für Sie aktiv ist.

Rechenbeispiel

Beispielwerte, die Sie durch Ihre eigenen ersetzen:

| Posten | Betrag | | --- | --- | | Einheiten | 4 | | durchschnittlicher Preis pro Nacht | 120 € | | belegte Nächte pro Einheit im Jahr | 230 | | Umsatz über Airbnb | 110.400 € | | Gastgebergebühr 15,5 % | 17.112 € |

Wechselt ein Teil dieser Gäste zur Direktbuchung, etwa Stammgäste und Empfehlungen, bleibt die Gebühr für diese Buchungen bei Ihnen, abzüglich der Kosten für Zahlung und Website. Mit dem Provisionsrechner rechnen Sie Ihre eigene Situation durch.

Was bei der Direktbuchung dazukommt

Eine faire Rechnung zieht auch von der Direktbuchung Kosten ab: Gebühren für die Zahlungsabwicklung, die Website und gegebenenfalls Werbung. Außerdem übernehmen Sie Aufgaben, die Airbnb sonst erledigt, etwa die Zahlungsabwicklung, Kautionen und die Kommunikation vor der Anreise. Mit einer Buchungsstrecke, die Zahlung und Kaution automatisch regelt, und einem Assistenten für Standardfragen bleibt der Aufwand überschaubar.

Nicht jeder Gast bucht direkt. Neue Gäste finden Sie weiterhin über Plattformen. Realistisch sind vor allem Stammgäste, Empfehlungen und Gäste, die Ihre Unterkunft bereits kennen und bei Google nach dem Namen suchen.

Was Sie tun können

  1. Stammgäste identifizieren: Wer war schon zweimal da? Diese Gäste sind die ersten Kandidaten für eine Direktbuchung.
  2. Eigene Website mit Live-Kalender: Direktbuchung funktioniert nur, wenn Gäste sofort sehen, was frei ist. Siehe Website mit Smoobu-Anbindung und Website mit Lodgify-Anbindung.
  3. Plattformregeln beachten: Airbnb hat eigene Regeln zur Kommunikation außerhalb der Plattform. Werben Sie nicht über das Airbnb-Postfach für Direktbuchungen.
  4. Einwilligungen einholen: Newsletter nur mit ausdrücklicher Zustimmung, siehe Gästedaten und Stammgäste.

Quellen und weiterführende Informationen

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Airbnb-Gebühr für Gastgeber?

Bei der geteilten Gebühr zahlen die meisten Gastgeber 3 Prozent, bei der reinen Gastgebergebühr die meisten 15,5 Prozent, laut Airbnb typischerweise 14 bis 16 Prozent.

Kann ich mit Channel-Manager die geteilte Gebühr wählen?

Laut Airbnb ist für Gastgeber mit Software zur Unterkunftsverwaltung die reine Gastgebergebühr vorgeschrieben.

Darf ich Airbnb-Gäste auf meine Website hinweisen?

Airbnb schränkt Kommunikation außerhalb der Plattform ein. Nutzen Sie für Direktbuchungen eigene Wege wie Ihre Website, Google und Stammgäste mit Einwilligung.

Zahlt der Gast bei der reinen Gastgebergebühr weniger?

Der Gast zahlt keine eigene Airbnb-Servicegebühr. Ob der Endpreis für ihn niedriger ist, hängt davon ab, wie Sie Ihre Preise festlegen.

Wie finde ich heraus, welches Modell für mich gilt?

In Ihrem Airbnb-Konto in den Einstellungen für Zahlungen und Gebühren. Bei Fragen hilft der Airbnb-Support.

Über die Redaktion

HOHEIT Redaktion

Die Redaktion von HOHEIT, einem Produkt der EA Digital Solutions e.U. in Graz, schreibt über Provisionen, Direktbuchung, Channel-Manager, KI und Recht in der Beherbergung. Jede Zahl mit Quelle, jeder Text von Menschen geprüft.

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