Kurz beantwortet
Für ein Haus mit 24 Zimmern, 60 Prozent Auslastung und 130 Euro Durchschnittsrate spart jeder Prozentpunkt Umsatz, der vom Portal zur eigenen Seite wandert, rund 920 Euro im Jahr. Die HOHEIT-Website kostet laut Preisseite über drei Jahre mindestens 50.400 Euro. Sie trägt sich damit erst ab etwa 18 Punkten Verschiebung, bei zehn Punkten nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Jeder Prozentpunkt Umsatz, der vom Portal zur eigenen Seite wandert, spart in dieser Rechnung nach Zahlungsentgelt rund 920 Euro im Jahr.
- Das HOHEIT-Paket für Hotels kostet laut Preisseite ab 18.000 Euro einmalig und ab 900 Euro im Monat, über drei Jahre mindestens 50.400 Euro.
- Bei 24 Zimmern trägt sich das in den ersten drei Jahren erst ab rund 18 Punkten Verschiebung, danach ab rund 12.
- Bei zehn Punkten Verschiebung braucht ein Haus mit diesen Werten rund 44 Zimmer, damit die Rechnung aufgeht.
- Gästedaten, Unabhängigkeit vom Portal und die Kosten Ihrer heutigen Website stehen neben der Rechnung, nicht in ihr.
Für ein Haus mit 24 Zimmern macht Direktbuchung im Jahr so viel aus, wie Umsatz vom Portal auf die eigene Seite wandert: rund 920 Euro je Prozentpunkt. Gegen die Kosten einer eigenen Website mit Buchungsstrecke von HOHEIT gerechnet, geht die Rechnung bei 24 Zimmern erst ab etwa 18 Punkten Verschiebung auf, und das ist viel.
Wir rechnen bewusst mit dem echten HOHEIT-Preis. HOHEIT ist 2026 gestartet und hat noch keine veröffentlichten Hotel-Referenzen; deshalb steht hier keine Kundenzahl, sondern eine Rechnung mit Annahmen, die Sie durch Ihre eigenen ersetzen. Wie Sie den Provisionssatz aus der Abrechnung ziehen, erklärt die Anleitung zur Provisionsabrechnung; dieser Artikel stellt die gesparte Provision den Kosten gegenüber.
Diese Annahmen liegen der Rechnung zugrunde
Alle Werte außer dem Preis sind Annahmen für ein Beispielhaus. Den Provisionssatz von 15 Prozent haben wir gewählt, weil Booking.com die Provision als Prozentsatz des Buchungswerts beschreibt, dessen Höhe je nach Land, Objekt und gebuchten Programmen unterschiedlich ausfällt [Q1]. Nehmen Sie den Satz aus Ihrer letzten Abrechnung.
| Annahme (Beispielhaus laut Rechenbeispiel) | Wert |
|---|---|
| Zimmer | 24 |
| Auslastung | 60 Prozent |
| Durchschnittsrate je Nacht | 130 Euro |
| Belegte Nächte (24 × 365 × 0,6) | 5.256 |
| Logisumsatz im Jahr | rund 683.000 Euro |
| Anteil über Portale heute | 55 Prozent |
| Provisionssatz | 15 Prozent |
| Zahlungsentgelt auf Direktbuchungen | 1,5 Prozent |
Mit diesen Werten zahlt das Haus laut Annahme rund 56.400 Euro Provision im Jahr: 55 Prozent des Logisumsatzes, davon 15 Prozent.
Was ein Prozentpunkt Verschiebung bringt
Ein Prozentpunkt des Logisumsatzes sind in unserem Beispiel rund 6.830 Euro. Wandert er vom Portal zur eigenen Seite, fallen laut Rechnung rund 1.025 Euro Provision weg, und rund 100 Euro Zahlungsentgelt kommen dazu. Netto bleiben je Prozentpunkt rund 920 Euro im Jahr.
Verschiebung heißt: dieselben Gäste über einen anderen Kanal, etwa Stammgäste, die direkt statt über das Portal buchen. Buchungen, die ohnehin direkt gekommen wären, sparen nichts; zählen Sie deshalb die Veränderung des Direktanteils.

Was HOHEIT über drei Jahre kostet
Das Paket Haus kostet laut Preisseite ab 18.000 Euro einmalig und ab 900 Euro im Monat für Betrieb und Optimierung, monatlich kündbar nach zwölf Monaten. Über drei Jahre sind das mindestens 50.400 Euro, im Schnitt 16.800 Euro im Jahr (Stand Oktober 2026). Ab dem vierten Jahr bleiben laut Preisseite 10.800 Euro im Jahr für den Betrieb.
Den Festpreis nennt HOHEIT nach dem Erstgespräch. Die Rechnung nimmt den Einstiegspreis; ein höherer Festpreis verschiebt die Schwelle nach oben. Nicht enthalten ist der KI-Concierge, dessen Einrichtung laut Preisseite ab 5.000 Euro kostet.
Die Rechnung für 24 Zimmer im Überblick
| Verschiebung (Rechenbeispiel laut Annahmen) | Gesparte Provision netto je Jahr | Kosten je Jahr im Schnitt über drei Jahre | Ergebnis je Jahr |
|---|---|---|---|
| 5 Prozentpunkte | 4.610 Euro | 16.800 Euro | minus 12.190 Euro |
| 10 Prozentpunkte | 9.220 Euro | 16.800 Euro | minus 7.580 Euro |
| 18 Prozentpunkte | 16.600 Euro | 16.800 Euro | rund null |
| 20 Prozentpunkte | 18.440 Euro | 16.800 Euro | plus 1.640 Euro |
Über drei Jahre stehen bei zehn Punkten laut Tabelle rund 27.700 Euro gesparter Provision 50.400 Euro Kosten gegenüber. Ab dem vierten Jahr, wenn nur noch der Betrieb läuft, liegt die Schwelle laut Rechnung bei rund zwölf Punkten.
Zehn Prozentpunkte heißt hier: Der Direktanteil steigt von 45 auf 55 Prozent des Umsatzes. Ob Ihr Haus das schafft, hängt von Lage, Stammgästen und Preispolitik ab. Versprechen kann das niemand, auch HOHEIT nicht.
Ab welcher Hausgröße es sich trägt und wann nicht
Je Zimmer bringt ein Prozentpunkt Verschiebung bei 130 Euro Rate und 60 Prozent Auslastung netto rund 38 Euro im Jahr. Daraus folgt laut Rechnung, wie groß ein Haus sein muss, damit die gesparte Provision die 16.800 Euro im Jahr deckt:
- bei 10 Punkten Verschiebung ab rund 44 Zimmern,
- bei 15 Punkten ab rund 30 Zimmern,
- bei 20 Punkten ab rund 22 Zimmern.
Unter rund 22 Zimmern trägt sich das Hotel-Paket mit diesen Werten in den ersten drei Jahren nicht, auch nicht bei einer kräftigen Verschiebung. Höhere Raten senken die Grenze: Bei 180 statt 130 Euro und zehn Punkten liegt sie bei rund 32 Zimmern. Für Ferienwohnungen gibt es laut Preisseite das kleinere Paket Gastgeber ab 4.900 Euro und 149 Euro im Monat, mit einer eigenen Rechnung.
Was die Rechnung nicht zeigt
Dafür spricht, was nicht in Euro steht: Wer direkt bucht, hinterlässt seine Daten bei Ihnen und lässt sich vor dem nächsten Aufenthalt ansprechen. Wer den Großteil seines Umsatzes über einen Kanal verkauft, hängt zudem an dessen Regeln. Kostet Ihre heutige Website schon Geld, für Hosting, Pflege oder eine Buchungsmaschine, ziehen Sie diesen Betrag laut Tabelle von den 16.800 Euro ab; gerechnet wird nur der Unterschied.
Dagegen spricht: Die Kosten fallen sofort an, die Verschiebung kommt über Saisons, wenn überhaupt. Andere Wege vergleicht der Kostenvergleich von Baukasten, Software-Website und eigener Seite.

Wie die Umsetzung mit HOHEIT abläuft
Im Erstgespräch prüft HOHEIT anhand der Schnittstellendokumentation, ob Ihr Channel Manager oder PMS angebunden werden kann, und nennt danach den Festpreis. Eine Hotel-Website dauert acht bis vierzehn Wochen ab Freigabe des Konzepts. HOHEIT baut Website und Buchungsstrecke und schult Ihr Team im Redaktionssystem, in dem Sie Zimmer, Preise, Angebote und Texte selbst pflegen.
Ab dem Start legt HOHEIT jeden Monat Direktanteil, Abbrüche in der Buchungsstrecke, Ladezeit und Anfragen vor. Damit sehen Sie, ob die Verschiebung aus dieser Rechnung eintritt oder nicht. Domain, Inhalte und Gästedaten bleiben Ihr Eigentum.
Setzen Sie als Nächstes Ihren Provisionssatz und Ihren Direktanteil aus der Vorjahresabrechnung in die Tabelle ein und lassen Sie mit dem kostenlosen Technik-Check Ihrer Website prüfen, was Ihre heutige Seite schon leistet; die Rechnung mit Ihren Zahlen gehen wir gern gemeinsam durch, wenn Sie einen Termin vereinbaren.
Quellen und weiterführende Informationen
Häufige Fragen
Soll ich auf der eigenen Seite günstiger sein als im Portal?
Preisgestaltung über Kanäle hinweg berührt Ihre Verträge und geltendes Recht; das gehört vor jeder Änderung fachlich geprüft. Unabhängig davon wirken nicht nur Preise: ein besseres Zimmer bei gleicher Rate, späterer Check-out oder Parkplatz inklusive sind Gründe, direkt zu buchen, die sich nicht eins zu eins vergleichen lassen.
Wie lange dauert es, bis sich eine Verschiebung zeigt?
Rechnen Sie in Saisons, nicht in Wochen. Stammgäste buchen erst beim nächsten Aufenthalt anders. Belastbar wird die Zahl, wenn Sie zwei vergleichbare Zeiträume nebeneinanderlegen und dabei Auslastung und Preisniveau mitberücksichtigen, sonst verwechseln Sie eine gute Saison mit einer Verschiebung. Der monatliche Bericht hilft dabei nur, wenn Sie ihn über mindestens ein Jahr lesen.
Welche Kosten werden bei dieser Rechnung leicht übersehen?
Die Arbeitszeit für Pflege und Anfragen, die Kosten für gute Fotos und die Entgelte des Zahlungsanbieters, wenn Ihr Satz über der Annahme liegt. Fotos sind eine eigene Investition, die oft knapp bemessen wird, obwohl sie auf allen Kanälen gleichzeitig wirkt, auch im Portal.
Ändert der KI-Concierge die Rechnung?
Nicht direkt. Der Concierge beantwortet Gästefragen, er verschiebt keine Provision. Rechnen Sie ihn deshalb gegen die Zeit Ihres Teams und nicht gegen die gesparte Provision, und nehmen Sie ihn erst dazu, wenn die Rechnung für die Website bei Ihrem Haus aufgeht.
Über die Redaktion
HOHEIT Redaktion
Die Redaktion von HOHEIT, einem Produkt der EA Digital Solutions e.U. in Graz, schreibt über Provisionen, Direktbuchung, Channel-Manager, KI und Recht in der Beherbergung. Jede Zahl mit Quelle, jeder Text von Menschen geprüft.
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