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Anreise-Radar: Warnungen vor der Anreise

Am Vorabend der Anreise prüft das System Wetterwarnungen für Ihren Ort und meldet sich nur, wenn etwas ansteht: Sturm, Schneefall, Glatteis. Der Gast bekommt eine kurze Nachricht mit dem, was er wissen muss.

Verschneite Zufahrt zu einem Berggasthof am frühen Abend, Schneefall vor warm beleuchteten Fenstern

Kurz beantwortet

Das Anreise-Radar ist ein Dienst, der für jede Buchung am Vorabend der Anreise die amtlichen Wetterwarnungen von GeoSphere Austria für den Zielort prüft und dem Gast nur dann schreibt, wenn eine Warnung vorliegt, etwa Schneefall, Sturm oder Glatteis. Die Nachricht nennt Zeitraum, Stufe und einen Hinweis des Hauses, etwa zur Winterausrüstung. Kein Gast wird ohne Grund angeschrieben. 19 Euro im Monat als Zusatz zur Gästemappe oder zu WhatsApp.

Für Hotels

Die Rezeption telefoniert im Dezember nicht mehr jedem Anreisenden hinterher. Wer eine Warnung bekommt, plant früher los oder fragt gezielt nach, statt spät und gestresst anzukommen.

Für Gastgeber mit Ferienwohnungen

Sie müssen nicht am Abend vor der Anreise selbst den Wetterbericht lesen und Nachrichten tippen. Das System tut es, und Sie sehen, wer informiert wurde.

Der Anruf, den jedes Winterhotel kennt

„Wir stehen vor der Mautstelle, es schneit, brauchen wir Ketten?“ Dieser Anruf kommt in alpinen Häusern von Dezember bis März, und er kommt immer dann, wenn die Rezeption gerade voll ist. Der Gast hätte die Information gern am Vorabend gehabt, aber niemand hat die Zeit, jeden Anreisetag gegen den Wetterbericht zu prüfen.

Genau das macht das Anreise-Radar. Es kennt aus der Buchung den Anreisetag und aus Ihrem Haus den Ort. Am Vorabend fragt es die amtlichen Warnungen ab. Liegt eine vor, schreibt es dem Gast. Liegt keine vor, passiert nichts.

Was geprüft wird

  • Wetterwarnungen

    von GeoSphere Austria, der staatlichen Wetterdienststelle, für die Gemeinde Ihres Hauses: Schneefall, Sturm, Regen, Glatteis, Gewitter, Hitze, jeweils mit Stufe und Zeitraum.

  • Ihre eigenen Hinweise

    , die Sie je Warnart hinterlegen: „Winterausrüstung ab Ortsende Pflicht“, „Parkplatz hinter dem Haus ist bei Schnee geräumt“, „Zufahrt über die B 320, nicht über den Pass“.

  • Straßenlage

    Sperren und Kettenpflicht der ASFINAG folgen, sobald eine offene Datenquelle verfügbar ist. Bis dahin verlinkt die Nachricht den Verkehrsdienst, statt etwas zu behaupten.

Die aktuelle Warnlage für Ihren Ort können Sie jederzeit selbst prüfen: Anreise-Radar ausprobieren.

Schlüsselkasten neben einer Holztür am Eingang eines Gästehauses
Hotelrezeption mit Holztresen und Schlüsselfächern im Morgenlicht

So liest sich die Nachricht

„Guten Abend, Familie Berger. Für Ihre Anreise morgen nach Schladming meldet GeoSphere Austria eine Schneefallwarnung der Stufe 2 von 6 bis 18 Uhr. Winterausrüstung ist ab dem Ortsende Pflicht. Unser Parkplatz ist geräumt, der Check-in ist bis 22 Uhr möglich. Melden Sie sich, wenn Sie später kommen.“

Die Nachricht ist als automatisch erzeugt gekennzeichnet, kommt über den Kanal, den der Gast gewählt hat, und endet mit der Rufnummer des Hauses.

Der Fall Hotel: 40 Zimmer, Wintersaison

PostenBeispielwert
Anreisen pro Woche im Winter60
Tage mit Warnung in einer Saison von 16 Wochen25
Anrufe zur Anreise an solchen Tagen12
Minuten je Anruf4
Rezeptionszeit pro Saisonrund 20 Stunden

Wichtiger als die Stunden ist der Ton der Ankunft: Ein Gast, der vorbereitet losfährt, kommt gelassener an. Die Werte sind Beispielwerte.

Person tippt am Abend eine Nachricht auf dem Smartphone

Der Fall Ferienwohnung: ohne Rezeption

Ohne Rezeption landet der Anruf bei Ihnen, egal wo Sie gerade sind. Das Radar schreibt dem Gast, bevor er anruft, und Sie sehen im Protokoll, wer welche Nachricht bekommen hat. Die Hinweise zur Zufahrt pflegen Sie einmal.

Was Sie dafür brauchen

Wann sich das nicht lohnt

  • In Lagen ohne nennenswerte Wetterlage, etwa in Stadthotels mit Bahnanreise.
  • Wenn Ihre Gäste überwiegend aus dem Ort oder der Region kommen und die Lage selbst kennen.

Preise

19 Euro im Monat als Zusatz zur Gästemappe oder zum WhatsApp-Kanal. Die Einrichtung ist enthalten, Nachrichtenkosten des Kanals zahlen Sie wie bisher an den Anbieter.

Ablauf

  1. Ort und Versandweg festlegen.

  2. Hinweise je Warnart formulieren, wir liefern Vorschläge.

  3. Testnachricht an Sie selbst, dann Start. Jede verschickte Nachricht steht im Protokoll.

Aktuelle Warnlage prüfen

Häufige Fragen

Woher kommen die Warnungen?

Von GeoSphere Austria, der staatlichen Wetter- und Geodienststelle. Die Warnungen werden pro Gemeinde als offene Daten bereitgestellt. Für Häuser außerhalb Österreichs prüfen wir den Dienst des jeweiligen Landes.

Bekommt jeder Gast eine Nachricht?

Nein. Nur bei einer Warnung für den Anreisetag. An ruhigen Tagen wird nichts verschickt.

Gibt es auch Straßensperren und Kettenpflicht?

Noch nicht als Live-Daten. Die Nachricht verlinkt den Verkehrsdienst, und Sie können feste Hinweise zur Zufahrt hinterlegen. Sobald eine offene Datenquelle der ASFINAG verfügbar ist, kommt sie dazu.

Welche Daten des Gastes werden verarbeitet?

Anreisedatum, Name und der gewählte Kanal, wie bei jeder Nachricht vor der Anreise. Die Wetterabfrage selbst enthält keine Gastdaten, nur den Ort des Hauses.

Kann ich die Nachricht vorher sehen?

Ja. Sie können einstellen, dass Nachrichten Ihnen zuerst vorgelegt werden. Die meisten Häuser lassen sie nach der Testphase automatisch laufen.

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