Die günstigste Buchung ist die zweite
Neue Gäste kosten Provision oder Werbung. Gäste, die schon einmal da waren, kennen das Haus und müssen nur erinnert werden. Trotzdem buchen viele Stammgäste über Portale, weil die App griffbereit ist und niemand sie eingeladen hat. Eine Einladung zur richtigen Zeit mit Bezug zum letzten Aufenthalt ändert das.
Wie die Einladung entsteht
Anlässe
Sie legen fest, was zu Ihrem Haus passt: erster Schneefall, Ostern, Sommerferien, Wandersaison, Advent, der Jahrestag des letzten Besuchs.
Auswahl
Aus den Aufenthalten in Ihrem System werden Gäste gewählt, die zu diesem Anlass schon einmal da waren und eine Einwilligung gegeben haben. Siehe Gästedaten und Stammgäste.
Nachricht
persönliche Anrede, Bezug zum letzten Aufenthalt, zwei oder drei freie Zeiträume aus dem Kalender, ein Vorteil für Direktbucher, ein Link zur Direktbuchung, Abmeldung mit einem Klick.
Takt
ein bis zwei Nachrichten im Jahr je Gast, nie mehr. Wer bucht oder sich abmeldet, bekommt nichts weiter.
Freigabe
Sie sehen jede Welle vor dem Versand und können streichen.


Der Fall Hotel: 30 Zimmer, 1.800 Gäste mit Einwilligung
| Posten | Beispielwert |
|---|---|
| Gäste mit Einwilligung | 1.800 |
| Angeschrieben je Anlass | 400 |
| Anlässe im Jahr | 3 |
| Buchungen aus Einladungen | 2 Prozent der Angeschriebenen |
| Buchungen im Jahr | 24 |
| Ersparte Provision bei 15 Prozent und 600 Euro je Buchung | rund 2.160 Euro |
Beispielwerte. Der eigentliche Wert liegt in den Gästen, die sonst woanders gebucht hätten.
Der Fall Ferienwohnung: eine Nachricht im Februar
Vermieter haben weniger Gäste, aber treuere. Eine Nachricht im Februar mit den freien Sommerwochen und eine im September für den Winter sind oft alles, was es braucht. Was der Gast dann bucht, läuft über den Kalender der Channel-Manager-Anbindung.


Einwilligung und Grenzen
Werbliche Nachrichten brauchen die Einwilligung des Gastes, und Gäste von Portalen dürfen nicht ohne Weiteres angeschrieben werden. Wir bauen die Einwilligung in Buchungsstrecke und Gästeblatt ein, dokumentieren sie mit Zeitstempel und schreiben nur an, wer zugestimmt hat. Die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls ersetzt das nicht.
Was Sie dafür brauchen
Aufenthaltsdaten in Ihrem System, eine dokumentierte Einwilligung (die wir ab jetzt mit jeder Buchung einholen), die Anlässe Ihres Hauses und einen Vorteil für Direktbucher.
Wann sich das nicht lohnt
- Wenn Sie noch keine Einwilligungen haben; dann beginnt der Aufbau mit der nächsten Saison, und die erste Welle kommt ein Jahr später.
- Bei Häusern, deren Gäste fast nie wiederkommen, etwa Durchreisehotels an der Autobahn.
Preise
Einrichtung
ab 1.400 €
Anlässe, Vorlagen, Einwilligungsweg, Auswertung der Bestandsdaten inklusive.
Betrieb
29 Euro im Monat zusätzlich zum Betriebsvertrag. Mailkosten bis 5.000 Nachrichten im Jahr inklusive.
Ablauf
Bestandsdaten sichten: Wer hat eine gültige Einwilligung, wer war wann da.
Anlässe, Vorteil und Vorlagen festlegen.
Einwilligung in Buchungsstrecke und Gästeblatt einbauen.
Erste Welle mit Ihrer Freigabe, Bericht nach vier Wochen: Öffnungen, Buchungen, Abmeldungen.
Häufige Fragen
Dürfen wir alte Gästelisten verwenden?
Nur Kontakte mit einer gültigen Einwilligung für Werbung. Ohne Einwilligung übernehmen wir die Adresse nicht. Für Bestandskunden gibt es im österreichischen Recht enge Ausnahmen, die Sie mit Ihrer Datenschutzberatung prüfen sollten.
Wie oft bekommt ein Gast Post?
Höchstens zweimal im Jahr und nur zu einem Anlass, der zu seinem letzten Aufenthalt passt. Mehr führt zu Abmeldungen.
Kommen die Nachrichten per Mail oder WhatsApp?
In der Regel per E-Mail. WhatsApp nur, wenn der Gast diesen Kanal ausdrücklich für Werbung gewählt hat.
Was ist der Vorteil für Direktbucher?
Das legen Sie fest: Frühstück, später Check-out, ein Parkplatz, flexible Stornierung. Rabatte sind nicht nötig und oft weniger wirksam als ein konkreter Vorteil.




